Mobile Datenerfassung für SAP gewinnbringend einführen

Der umfassende Leitfaden für moderne mobile SAP Apps in Lager und Produktion

Lesedauer: 15 Minuten
Für Logistiker und Produktionsverantwortliche

Handheld-Scanner mit passenden Logistik-Apps gehören zu Standard-Werkzeugen in der SAP-Logistik. Im folgenden Leitfaden erfahren Sie, wie Sie ein erfolgreiches Projekt zur mobilen Datenerfassung (MDE) im SAP-Umfeld umsetzen. Viele Aspekte werden hier kompakt dargestellt und in weiterführenden Beiträgen vertieft - folgen Sie einfach den entsprechenden Links.



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Mobile Datenerfassung in Logistikprozessen - ein Überblick

 

Buchungen in Echtzeit, transparente Bestände, fehlerfreie Prozesse - das Arbeiten mit Handheld-Scannern in Lager und Fertigung hat sich in vielen Unternehmen etabliert. Dabei gibt es rund um Projekte zur mobilen Datenerfassung (kurz: MDE-Projekte) verschiedene wissenswerte Aspekte, die wir hier beleuchten wollen, weil sie für "Ersteinführungen" genauso gelten wie für "Modernisierungsprojekte".

 

Bei der Digitalisierung in der SAP-Logistik gibt es zwar ganz unterschiedliche Ansätze: Vom Scanner-basierten Arbeiten mit Industrie-Handhelds und der mobilen Buchung in SAP über erweiterte mobile Lagerlösungen mit NFC und RFID-Technologie bis hin zu Pick-by-Voice oder vollautomatisierten Lagern mit hochkomplexen Lagerverwaltungssystemen. Allen gemeinsam ist allerdings, dass digitale Prozesse im Lager dem papierhaften Arbeiten deutlich überlegen sind.

 

Unser Fokus liegt hier auf klassischen MDE-Lösungen, die bei einer Vielzahl von Unternehmen mit SAP als ERP-System im Einsatz sind. Für diese lässt sich feststellen, dass die Einführung mobiler Datenerfassung für SAP-geführte Prozesse einen vergleichsweise einfachen und effizienten Weg darstellt, um die Lager- und Produktionslogistik zu optimieren. Hier seien nur einige Vorteile des mobilen Arbeitens erwähnt

 

Barcode Scan vereinfacht Logistikprozesse

  • Kurze Einführungszeit: MDE-Lösungen lassen sich innerhalb von 2 bis 6 Monaten einführen – je nach Komplexität eines Projekts
  • Geringe Kosten: MDE-Standardsoftware mit Prozessvorlagen braucht nur wenig Customizing.
  • Nutzung von SAP-Standardprozessen: Mobile Scanner-Lösungen ermöglichen die Nutzung der vorhandenen Funktionsbausteine und Transaktionen.
  • intuitiv und nutzerfreundlich: Mitarbeiter brauchen keine Schulungen für den Umgang mit dem klassischen SAP GUI, sondern sind nach kurzen Einweisungen in der Lage, mit dem Handheld im Lager zu arbeiten.

 

Wir stellen Ihnen die wesentlichen Themen eines MDE-Projekts im SAP-Umfeld vor. Sie reichen von der Auswahl der passenden Scanner-Software, über SAP-Technologien für mobile Datenerfassung, konkrete Scanner-Anwendungsfälle für unterschiedliche SAP-Module, Sonderanforderungen im MDE-Kontext bis hin zu verwandten Themen wie die Verwaltung von Mobilgeräten, Projektplanung und Umsetzung.

 

Inhalte

 

 

SAP MDE - mobiles Scannen im Lager

 

1. Arbeiten Sie noch papierhaft - oder scannen Sie schon?

 

Mobile Datenerfassung ist ein zentraler Baustein zeitgemäßer, digitaler Logistikprozesse. Gerade im SAP-Umfeld gehören Handheld-Scanner und entsprechende MDE-Software in zahlreichen Unternehmen zu alltäglichen Werkzeugen - genauso wie Gabelstapler oder Kommissionierwagen. Es gibt zwei wesentliche Ausgangssituationen, die wir in der Praxis antreffen, wenn es um MDE-Projekte in der SAP-Logistik geht:

 

 

  • Modernisierung einer bestehenden Scanner-Lösung
    Ihr Unternehmen setzt bereits eine mobile Lösung in der Intralogistik ein? In diesem Fall geht es meist vor allem darum, die Scanner-Lösung fit zu machen für zeitgemäße Hardware, die mobile Software nutzerfreundlicher zu gestalten oder neue Funktionen zu ergänzen.

 

Welche Vorteile der Umstieg auf digitale Kommissionierung haben kann, zeigt dieses traditionsreiche Schweizer Spital. Außerdem finden Sie hier das Beispiel eines weltweit tätigen Produktionsbetriebes, bei dem eine mobile Komplettlösung neu eingeführt werden konnte. Möchten Sie mehr zu einer erfolgreich umgesetzten Modernisierung im Bereich Versandlogistik erfahren, dann könnte das Beispiel dieses österreichischen Getränkefachgroßhändlers für Sie hilfreich sein.

 

 
Die Antworten auf diese 13 Fragen unterstützen ein erfolgreiches Modernisierungsprojekt.

 

2. Die passende Software für mobile SAP-Prozesse finden

 

Wie funktioniert eine mobile Logistik-App?

 

Mobile Datenerfassung folgt einem einfachen Prinzip. SAP ist und bleibt in aller Regel das führende System, in dem die zentrale Datenhaltung und Buchungen stattfinden. Beim Einsatz einer Intralogistik-App wird das SAP-System quasi ferngesteuert: Die App als solche besitzt üblicherweise nur eine begrenzte Anwendungslogik. Im Wesentlichen geht es darum, Daten im Rahmen mobiler Prozesse direkt am Arbeitsort zu erfassen und sofort in SAP zu verbuchen.

 

Die Erfassung der Daten erfolgt losgelöst vom klassischen SAP GUI über das mobile Gerät, z. B. ein Handheld-Scanner oder ein Stapler-Terminal, unter Verwendung optimierter mobiler Eingabemasken. Auf diese Weise können klassische Transaktionen wie die MIGO mobil genutzt sowie Standard-Funktionsbausteine (BAPI) oder individuelle Z-Bausteine aufgerufen werden. Stammdaten, Prozesslogiken, Nutzerrechte, Regelwerke etc. sind und bleiben im SAP-System angesiedelt.

Mobile Logistik-Apps steuern SAP remote
Mobile App als "Fernbedienung" für Ihr SAP

 

Was muss mobile Software können?

 

Moderne MDE-Software unterstützt alle aktuellen Standardtechnologien im Bereich Datenerfassung. Im Bereich mobile Datenerfassung ist die Unterstützung von Barcode-Scanning eine solche Standardfähigkeit. Dazu kommt verstärkt die Software-seitige Verarbeitung von RFID- und/oder NFC-gestützten Prozessen. Zunehmend werden auch Kamerafähigkeiten in die Logistikprozesse integriert, sei es für die Fotodokumentation im Wareneingang als auch für die Texterkennung beispielsweise von Bestellnummern auf Lieferscheinen. Welche Technologie im Rahmen einer Scanner-Lösung eingesetzt wird, hängt immer vom Anwendungsfall und den gewünschten Prozessen ab. Am Ende stellen Mobilgerät und mobile Software ein Werkzeug für den Mitarbeiter in Lager oder Fertigung dar, das ein einfaches, intuitives und sicheres Arbeiten ermöglicht.

 

Ihre Prozesse - SAP-Standard oder individuell und flexibel?

 

Im Auswahlverfahren für eine mobile Scanner-Software spielen mehrere Aspekte eine Rolle. Wichtig ist hierbei der Blick auf die eigenen Prozesse - einerseits systemseitig im SAP, andererseits auf die physischen, gelebten Prozesse. Grundsätzlich lassen sich MDE-Projekte zwischen den Polen "standardnah" oder "customized" verorten. Diese Verortung kann einen Einfluss auf die optimale Software-Entscheidung für ein Projekt haben.


In jedem Fall lohnt es sich, unterschiedliche in Frage kommende Lösungsansätze zu vergleichen. Neben den SAP-nahen Ansätzen bieten spezialisierte Drittanbieter passgenaue und flexible Lösungen. In manchen Fällen können die Bordmittel von SAP bereits die Anforderungen an mobile Prozesse abdecken. Wer jedoch seine Vorstellungen an mobiles Arbeiten mit SAP flexibler umsetzen möchte, ist mit der Speziallösung oft besser bedient.

 

Darüber hinaus empfehlen wir, von Beginn an die relevanten Abteilungen – z. B. Logistik und ihre Unterabteilungen, Produktion, IT bzw. SAP Application Management, Qualitätsmanagement – in den Auswahlprozess miteinzubeziehen, um alle Interessen frühzeitig kennenzulernen und auszugleichen.

 

 
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Logistik und Fertigung

Für die Fachabteilungen wie Logistik oder Produktion stehen die tatsächlichen Prozesse und Arbeitsabläufe sowie ihre Umsetzbarkeit in der mobilen Lösung im Vordergrund. Aus praktischer Sicht sind in einem Projekt neben den SAP-Funktionen insbesondere auch räumliche Gegebenheiten in Lager und Shopfloor, technische Systeme wie Liftsysteme, Waagen oder Maschinen u.a. vergleichbare Aspekte von Bedeutung. Auch die Frage, ob nur SAP-Prozesse mobilisiert werden sollen, oder ob auch Drittsysteme angebunden werden oder individuelle Anforderungen wie z. B. ein Notfallbetrieb umgesetzt werden, können je nach Unternehmen eine Rolle spielen.

 

IT und SAP-Anwendungsbetreuung

Bei Software-bezogenen Entscheidungen haben IT- bzw. die SAP-Verantwortlichen in der Regel ein Mitspracherecht. Hier verläuft das Spannungsfeld zwischen SAP-first Strategien und Best-in-Class-Lösungen für das jeweilige Einsatzgebiet – in diesem Fall für mobile Shopfloor- oder Warehouse-Prozesse.


Ein Beispiel: Die IT-Abteilung positioniert sich sehr SAP-nah und hat eigene Kapazitäten für die ABAP-Entwicklung aufgebaut. Dann wird die Entscheidung oft für eine Lösung fallen, mit der man die vorhandenen Ressourcen nutzen kann – eine aus IT-Sicht „nur“ standardnahe, dafür aber flexible Dritt-Anbieter-Lösung mit tiefer SAP-Integration wird dann mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in die engere Wahl kommen.

 

... hat eigentlich jemand an die Mitarbeiter gedacht?

 

Naturgemäß steht bei SAP-Lagerlösungen die reine Datenerfassung mittels Mobilgerät im Vordergrund. Die Mobilgeräte und die MDE-Apps müssen aber auch bedient werden. Tagtäglich. 8 Stunden pro Schicht. Durch die Mitarbeiter im Lager, in der Fertigung, im Versand. Eine optimierte mobile Nutzerführung ist dabei ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines MDE-Projekts und die dauerhafte effektive Nutzung. Unsere Erfahrung zeigt: Auch im SAP-Umfeld sind zeitgemäße, nutzerfreundliche Software-Lösungen für die mobile Datenerfassung in Lager und Produktion möglich.

 

Nutzerfreundliche MDE-Lösungen in Logistik und Produktion

Bei der Planung einer mobilen SAP-Anwendung sollten die folgenden 5 Punkte berücksichtigt werden:

 

  • 1. Spezielle Oberflächen für robuste Geräte
  • 2. Bedienung über Touch oder Tastatur ermöglichen
  • 3. Handheld-Funktionen und Peripherie-Hardware vollständig integrieren
  • 4. Formfaktoren verschiedener Geräte berücksichtigen
  • 5. Einmal entwickeln und immer wieder verwenden

 

3. Offline oder nur Unterbrechung - ist das eine Frage?

 

Ja, in der Tat. Diese Frage wird in praktisch jedem Projekt von Seiten der Logistik oder Fertigungsleitung gestellt. In der Praxis - egal in welchen konkreten Szenario, ob im Lagerhaus oder draußen im Feld - ist ein reibungsloses Arbeiten essentiell. Technisch unterscheiden wir dabei zwischen kurzzeitigen Unterbrechungen, mit denen die MDE-App umgehen soll und echten Offline-Szenarien, in denen Mitarbeiter eine ganze Schicht ohne Datenverbindung arbeitsfähig sind.

 

Kurzzeitige Abbrüche puffern ...

 

Wird eine MDE-Lösung in der SAP-Produktions- oder Intralogistik eingesetzt, kommunizieren die Mobilgeräte in aller Regel über eine Wireless-LAN-Verbindung (WLAN) mit dem SAP-System. Solange die Verbindung stabil ist, können Daten ungehindert vom SAP zur Scanner-App und zurückfließen. Doch was passiert bei Internetausfällen, z. B. in einem ausländischen Werk und der damit verbundenen Unterbrechung der Verbindung zum heimischen SAP?

 

Schauen wir in ein typisches Lager mit seinen Regalkonstruktionen aus Metall, dann ist es völlig normal, dass WLAN-Signale nicht in jeden Winkel gelangen. Es kann also in WLAN-ausgeleuchteten Umgebungen zu kurzzeitigen Verbindungsunterbrechungen kommen. Die Ursache liegt primär in der Beweglichkeit der Mobilgeräte. Auch bei einer optimalen Funkausleuchtung kann ein Verlassen des abgedeckten Bereiches nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus können auch Störeinflüsse zu Verbindungsschwankungen führen.

 

Die Arbeit im WLAN wird dadurch meist nicht nennenswert beeinflusst, sofern die Software auf den Handheld-Geräten mit Verbindungsunterbrechungen umgehen kann. Wir nennen den Umgang mit WLAN-Abrissen ganz einfach "Unterbrechungs-Handling". Was verbirgt sich dahinter?

 

Zum einen stellt das Unterbrechungs-Handling einer mobilen Software  sicher, dass bei kurzzeitigen Offline-Situationen die laufende Session erhalten bleibt. Zum anderen können damit Daten auf dem Mobilgerät auch bei längerer Nichtverfügbarkeit der Online-Verbindung erfasst werden, ohne sie jedoch zum Backend-System abzusenden. Ein späteres Absenden bzw. erneutes Absenden von Daten sind möglich. Der Mitarbeiter merkt also idealerweise gar nicht, dass die Datenverbindung im Hintergrund unterbrochen war und kann flüssig arbeiten. Lediglich im Falle einer Buchung müsste er einen ausgeleuchteten Bereich aufsuchen, um die Daten an SAP zu senden.

 

... vs. dauerhaftes Arbeiten ohne Datenverbindung

 

Auch echt offline-fähige Scanner-Lösungen lassen sich umsetzen. „Echt“ meint in unserem Sinne, dass das mobile Arbeiten mit dem Handheld auch über einen längeren Zeitraum ohne Verbindung zum SAP-System möglich ist. Voraussetzung ist ein Synchronisationsmechanismus und die Nutzung einer Middleware-Komponente, also eines zwischengeschalteten Servers. Dieser Server ermöglicht eine ein- oder zweistufige Synchronisation von Daten. Eine Stufe ist dann verantwortlich für die Synchronisation der Daten zwischen SAP-System und der Server-Komponente und eine zweite Stufe für die Synchronisation zwischen Server-Komponente und App.

Offline-Fähigkeit und Datensynchronisierung mobile Datenerfassung SAP
Ein- oder zweistufige Synchronisation über Middleware

 

SAP führend bei Stammdaten

Der in der MDE-Lösung eingesetzte einstufige- oder mehrstufige Synchronisationsmechanismus basiert auf regelmäßigen Datenabgleichen und Prüfsummen, so dass eine korrekte Übertragung von Daten zu jeder Zeit gewährleistet ist. Für die Verwaltung von Stammdaten und Lagerbeständen wird im Regelfall zu jeder Zeit SAP das führende System sein.

 

Mobile Software führend bei Bewegungsdaten

Für Daten, die aus SAP gelesen werden und bei denen eine Veränderung in der App vorgesehen ist, hat bei Offline-Lösungen die Serverkomponente die führende Rolle (schreibender SAP-Zugriff), wobei gleichzeitig auch für diese Fälle ein Konfliktmanagement vorgesehen sein sollte. Ein solches Konfliktmanagement kann in Fällen greifen, in denen im SAP und in der Lager-App konkurrierende Datenänderungen vorgenommen werden.

 

Protokollierung und Monitoring

Die Server-Komponente protokolliert alle Warenbewegungen und Buchungsvorgänge. Über eine Monitoring-Anwendung und definierte Filter können zum Beispiel fehlerhafte SAP-Buchungen angezeigt und korrigiert werden. Manuelle Aufwände können auf diese Weise deutlich minimiert werden.

 

4. Welcher MDE-Ansatz passt zu Ihrem Projekt?

 

In der SAP-Welt gibt es mehrere Wege, mobiles Arbeiten zu realisieren. Neben SAP-eigenen Technologien, die auf das originäre Ökosystem fokussieren, gibt es auch spezialisierte Drittanbieterlösungen, die mehr Flexibilität und die Anbindung weiterer Software- oder Hardware-Systeme ermöglichen bis hin zu Technologien, mit denen man seine mobile Anwendung selbst erstellen kann – sofern man dies möchte.

 

Fiori in der SAP Lagerlogistik?

 

SAP bietet originäre Oberflächentechnologien für den Zugriff auf seine einzelnen Module. Im Unterschied zum klassischen SAP-GUI, der für die Arbeit am Desktop-PC ausgerichtet war, bietet SAP mit dem Fiori-Ansatz ein zeitgemäßes Framework, das sich grundsätzlich auch für App-Lösungen nutzen lässt.

 

Für mobile Anwendungen in der Produktionslogistik oder im Lagerumfeld sind Fiori-Anwendungen nicht optimiert. Praxisbeispiele zeigen die Schwachstellen, die bei Versuchen mit der mobilen SAP-Technologie gemacht wurden, und die selbst von SAP-nahen Beratungshäusern kommuniziert werden:


  • Es gibt keine Standard-Anwendung für Lagerprozesse mit Fiori und es ist auch keine Entwicklung solcher Anwendung für das SAP Warehouse Management / Stockroom Management vorgesehen.
  • Aus einer eher technischen Perspektive betrachtet, werden von Fiori-Anwendungen große Datenmengen übertragen, die zu einer schlechten Performance führen.
  • Das mobile Nutzererlebnis wird daneben von unerwünschtem Verhalten von Bildschirmelementen auf Mobilgeräten getrübt, z. B. durch Einblenden der Bildschirmtastatur an ungeeigneten Stellen im Prozess.

Unsere Einschätzung aus zahlreichen Gesprächen: Mit “Standard-Fioris" wird kaum ein Unternehmen seine Lagerprozesse abdecken können. Individuelle Fiori-Apps auf der anderen Seite erfordern Entwicklungsaufwand, der entsprechende interne oder externe Kapazitäten voraussetzt.

 

Mit “Standard-Fioris" kommen Unternehmen bei komplexeren und individuellen Anforderungen schnell an Grenzen.

CIO eines Unternehmens aus der chemischen Industrie

 

 

RF-Framework: Das etwas starre Standardgerüst von SAP

 

SAP bietet im Rahmen des Extended Warehouse Management mit dem Radio Frequency-Framework (RF) eine weitere Technologie, um mobile Datenerfassung in der Lagerlogistik umzusetzen. Das RF-Framework gibt einen weitgehend standardisierten Rahmen vor, der alle wesentlichen Standardprozesse in der Intralogistik abbildet, allerdings nur wenig Raum lässt für individuelle Prozessvarianten.

 

Flexibilität durch spezialisierte Software für Logistik-Apps

 

An diesem Punkt setzen Software-Lösungen an, die performante Logistik-Apps mit auf den Mitarbeiter in Lager oder Produktion zugeschnittenen, intuitiv bedienbaren Layouts bereitstellen. Die Integration in SAP erfolgt über Standardschnittstellen– wie zum Beispiel webservice-fähige Funktionsbausteine, oData Services oder den klassischen Remote Function Call (RFC).

 

Einige dieser spezialisierten MDE-Plattformen bieten auch die Möglichkeit, selbständig in die Entwicklung von Logistik-Apps einzusteigen. Das Spektrum der "Selbstentwicklung" reicht von einfachen Anpassungen bis hin zur Realisierung komplexer Anwendungen. Klar ist bei diesem Ansatz, dass hierfür interne Ressourcen bereitgestellt werden müssen. Und oft unterschätzt, aber nicht weniger wichtig: Das beste Tool ist nur dann sinnvoll eingesetzt, wenn es Know-how in der Entwicklung mobiler Anwendungen gibt.

 

Dass Firmen nach einer Schulungsphase durchaus in der Lage sind, Anwendungen selbst zu erstellen, zeigt dieses innovative Maschinenbauunternehmen.

 

Unabhängig von der präferierten Technologie kommt es letztlich auf passend modellierte Prozesse und deren technische mobile Umsetzung an. Im Ergebnis entstehen MDE-Lösungen - in manchen Fällen Browser-Anwendungen - zeitgemäßer Scanner-Apps, die ein mobiles Arbeiten in Lägern und Shopfloors ermöglichen. Die folgenden Abschnitte zeigen Beispiele mobiler Prozesse für typische SAP-Module.

 

5. Materialflüsse mobil dokumentieren (SAP MM)

 

Das SAP Material bzw. Inventory Management (SAP MM bzw. IM Modul) ermöglicht die effiziente Verwaltung und Steuerung der Materialflüsse eines Unternehmens. Das Potenzial von SAP MM wird dann erst richtig deutlich, wenn Buchungen nicht zeitlich versetzt und am SAP GUI erfolgen, sondern direkt am Arbeitsplatz zum Zeitpunkt des Vorgangs – etwa mit Hilfe eines Handheld-Scanners mit passender Logistik-App und direkter SAP-Anbindung. So kann sich erst gar kein Arbeitsvorrat für unerledigte MM-Buchungen im Lagerbüro auftürmen, sondern echte Transparenz geschaffen werden.

 
Mobile MM-Buchungen

 

Alle SAP-Standardprozesse lassen sich theoretisch mobil abbilden.


  • Der gesamte Materialfluss vom Wareneingang über Materialbewegungen bis hin zum physischen Warenausgang wird durch zeitnahe Buchungen im Lager transparent und realistisch im SAP abgebildet.
  • Die Bestandsführung im SAP bleibt durch eine konsequente mobile Bearbeitung von Umbuchen oder Inventurzählungen deutlich näher am IST-Zustand im Lager, als es mit zeitversetzten Buchungen möglich wäre.
  • Darüber hinaus ist es möglich, beliebige weitere SAP-Transaktionen mobil aufzurufen und zu bearbeiten, z. B. Stammdatenänderungen oder mobile Erfassung von Bestellanforderungen.

 

Praxisbeispiel: So einfach kann eine mobile Bestandsabfrage auf Materialebene sein - die Daten findet die Scanner-App im SAP-Materialstamm. Der Clou dabei: Die Abfrage der Materialinformationen wird mit einer Ad-hoc-Zählung der Menge des Materials verknüpft:

 

 

6. TA, Queues und Lagerplätze mobil im Blick (SAP WM)

 

Für die Abbildung und Steuerung komplexerer Lagerstrukturen und -prozesse bietet die SAP das Lagerverwaltungsmodul Warehouse Management (WM) an. Die SAP hat den Support von SAP WM zu Ende 2027 abgekündigt. Vor dem Hintergrund, dass die SAP eine sukzessive Migration von Bestandslösungen auf SAP S/4HANA anstrebt, bietet sie ihren WM-Kunden übergangsweise als Alternative unter S/4HANA ein funktionell eingeschränktes LE-WM unter der Bezeichnung Stockroom Management an.

 

Die vielfältigen Möglichkeiten von SAP WM zur Lagerverwaltung und -steuerung lassen sich natürlich auch mobil bearbeiten.

 

  • Strategien zu Einlagerung, Umlagerung oder Auslagerung auf Basis von Transportaufträgen können von den Lagermitarbeitern bequem mit mobilen Handhelds bearbeitet werden.
  • Arbeitsvorräte werden queuegesteuert auf die Mobilgeräte der Mitarbeiter verteilt. Die Abarbeitung der Transportaufträge erfolgt strukturiert und einzelne Arbeitsschritte lassen sich per Barcode-Scan validieren.
  • In der mobilen Kommissionierung beschleunigen Lager-Apps die Bearbeitung von Kommissionier-Aufträgen und helfen dabei, die Fehlerquoten zu senken.
  • Über die mobile Software lassen sich außerdem Prozesse sinnvoll verknüpfen. So kann im Zuge einer Materialentnahme eine Nullkontrolle bzw. Restmengenkontrolle durch den Lagermitarbeiter erfolgen und die entsprechende Kontroll- bzw. Zählmenge an SAP zurückgemeldet werden. Auf diese Weise lässt sich eine permanente Stichtagsinventur in den Prozessablauf integrieren.
  • SAP WM unterstützt darüber hinaus moderne Technologien wie RFID. Das mobile Arbeiten mit Handheld und Barcode-Scanning kann sich selbstverständlich in solch komplexere Prozessabläufe einfügen, in dem etwa der Druck von RFID-Etiketten mobil ausgelöst wird oder Daten von RFID-Etiketten ausgelesen und damit entsprechende Felder in der mobilen Software gefüllt werden.

 

Welche Optimierungseffekte durch die mobile Kommissionierung im laufenden Betrieb ganz konkret erreicht werden können, lässt sich anschaulich am Beispiel dieses Schweizer Premium-Weinhandels nachvollziehen.

 

Praxisbeispiel: Die Auslagerung von Materialien auf Basis von SAP-Transportaufträgen ist ein klassisches Beispiel für Materialbewegungen in einem SAP-geführten Lager. Der Einstieg kann über Auswahl eines TA oder mittels SAP-Queue erfolgen - optional lassen sich Spezifika wie Handling Units oder Seriennummern-Erfassung integrieren.

 

 

7. Lageraufgaben per Handheld bearbeiten (SAP EWM)

 

Komplexe und automatisierte Lagerprozesse setzen Unternehmen mit dem SAP Extended Warehouse Management (EWM) um. EWM ist seit 2005 auf dem Markt und wird von SAP als Nachfolger von SAP WM bzw. präferiertes Lagerverwaltungssystem unter S/4HANA positioniert. Im Rahmen seiner umfassenden Möglichkeiten zur Lagerprozesssteuerung sieht EWM auch mobile Datenerfassung vor. Diese kann auf Grundlage des integrierten hochstandardisierten Radio-Frequency-Frameworks (RF-Framework) oder flexiblen Drittsystemen umgesetzt werden.

 

Optimale mobile Lösung für EWM finden

 

Eine entscheidende Frage bei Nutzern von EWM ist regelmäßig, welche Technologie für das mobile Arbeiten passend ist. SAP verfolgt mit seinem RF-Framework einen pragmatisch-funktionellen Ansatz. Mobile Prozesse können am Mobilgerät bearbeitet werden – moderne User Experience und flexible mobile Prozessgestaltung werden jedoch vernachlässigt.

 

RF-Framework über ITSmobile kommt mit winzigen Feldern und Schriften...

SAP Application Manager eines Automobilzulieferers

 

Für SAP EWM-basierte Logistikprozesse können alternativ zum RF-Framework auch native App-Lösungen zum Einsatz kommen, die direkt mit SAP bzw. EWM kommunizieren. Diese basieren entweder auf den Standard-RF-Transaktionen oder sind von vornherein auf die unternehmensspezifischen Logistikprozesse angepasst. Ein Sonderfall, in dem eine Speziallösung zum Einsatz kommen kann, ist die Mobilisierung von EWM-Prozessen gemeinsam mit Prozessen anderer SAP-Module, z. B. in einem MM-geführten Lager, in einer integrierten Scanner-Lösung.

 

Gerade der letztgenannte Aspekt des Customizing spielt in der Praxis auf dem Shopfloor oder im Lager eine entscheidende Rolle: Die Effizienz der EWM-geführten Prozesse sollte sich auch in der MDE-Lösung widerspiegeln. Und zwar in Eingabeabfolgen und Oberflächen, die nutzerorientiert gestaltet und auf den jeweiligen Prozess fokussiert sind.

 

Praxisbeispiel: In einem EWM-geführten Lager wird die effiziente Kommissionierung über die Queue-Verwaltung abgewickelt. Neben einer freien Auswahl aus den verfügbaren Queues kann auch eine gezielte Zuweisung an Mitarbeitergruppen erfolgen.

 

 

8. Der Shopfloor macht mobil (SAP PP)

 

Mobile Datenerfassung ermöglicht in der Produktion einen Zugewinn an Schnelligkeit, Transparenz und korrekten Daten. Es bietet sich daher an, auch die mit SAP Production Planning & Control (SAP PP) gesteuerten Prozesse dort zu mobilisieren, wo die direkte Buchung von Rückmeldungen, Zeiten oder ähnlichen Daten einen Mehrwert für das Unternehmen bietet.

 

Die mobile Bearbeitung der Transporte auf die Produktionsversorgungsbereiche hat die Qualität der Materialbereitstellung deutlich verbessert.

Head of Production eines süddeutschen Metallverarbeiters

 

Mobile Rückmeldung von Fertigungsaufträgen

 

Die Materialflüsse zur Produktion - optional über die Zwischenstation Produktionsversorgungsbereich (PVB) - gehören zu den kritischen Prozessen eines Unternehmens. Umso wichtiger, dass die Versorgung der Produktion mit den richtigen Materialien in der passenden Menge zeitgerecht geschieht - und in Echtzeit gebucht wird. Eine SAP-integrierte Mobilanwendung, über die Mitarbeiter in der Lagerlogistik oder in der Fertigung ihre Tätigkeiten direkt dokumentieren, erhöht die Prozesssicherheit spürbar. Daneben verbessern mobile Fertigungsrückmeldungen ggf. in Kombination mit der Erfassung von Fertigungszeiten die Datenverfügbarkeit und erleichtern Folgeprozesse bzw. Auswertungen, z. B. die Berechnung von Leistungslohnkomponenten.

 

Praxisbeispiel: Die zeitnahe Rückmeldung in der Fertigung ist essentiell, um nachgelagerte Prozesse auszulösen - z. B. die Initiierung einer Qualitätsprüfung oder Prozesse in der Weiterverarbeitung.

 

 

Kanban mobil

 

Die Nachschubsteuerung insbesondere für die Produktionsversorgung kann mit mobilen SAP-Prozessen für Kanban-Behälter optimiert werden. Neben Statusabfragen eines einzelnen oder mehrerer Kanban-Behälter können verschiedene Varianten für die Statuswechsel realisiert werden. Der Statuswechsel eines Kanban-Behälters wird beispielsweise durch Erfassung der Behälter-ID per Barcode-Scan, OCR-Erfassung oder manuelle Eingabe eingeleitet; der Zielstatus dann automatisch oder manuell erfolgen. Sofern durch den Statuswechsel eine offene TA-Position im WM bzw. eine Lageraufgabe im EWM vorliegt, kann diese automatisch durch die mobile Software quittiert werden.

 

Poka Yoke und mobile Datenerfassung

 

Die Automobilindustrie ist bekannt für ihre sehr detaillierten und strengen Prozess- und Qualitätsanforderungen. Poka Yoke in der Produktion steht für strikte Qualitätsvorgaben. Auf diese Weise können Zulieferunternehmen die Anforderungen von Automobilherstellern transparent umsetzen. Das Prinzip lässt sich nahtlos in die mobile Datenerfassung mit SAP integrieren. Durch strikte Scanning-Vorgaben werden im Ergebnis Produktionsprozesse gegen Fehler abgesichert und die einzelnen Fertigungsschritte transparent in SAP dokumentiert

 

Mobile Zeiterfassung in der Produktion

 

Produzierende Unternehmen motivieren ihre Mitarbeiter regelmäßig durch Leistungslohn oder leistungsbezogene Lohnkomponenten. Grundlage für die leistungsbezogene Abrechnung in SAP ist eine möglichst exakte Erfassung von mitarbeiterbezogenen Produktionszeiten. Und diese mobile Zeiterfassung kann in eine Software zur mobilen Datenerfassung integriert werden. So können übergreifende mobile Lösungen realisiert werden, die nicht nur punktuell Bedarfe abdecken, sondern im Idealfall einzelne Funktionen auf Basis der Mitarbeiterrollen und individuellen Berechtigungen anbieten.

 

Dass sich durch die Kopplung der mobilen Zeiterfassung mit anderen Anforderungen wie etwa der mobilen Rückmeldung von Fertigungsaufträgen Synergieeffekte erzielen lassen, zeigt das Beispiel dieses innovativen Herstellers von Büromöbeln.

 

9. Korrekt versenden (SAP SD)

 

Mobile Datenerfassung im Zusammenhang mit SAP Sales & Distribution ist bei der Buchung von physischen Warenausgängen aus dem Lager, beim Verpacken und dem eigentlichen Versand von Bedeutung. Im Fokus steht hier in den meisten Fällen die Vermeidung von Fehllieferungen. Oder umgekehrt: Die Absicherung der Versandprozesse durch Prüfmechanismen und Warenausgangskontrollen.

 

Buchung von Packprozessen am Handheld

 

Die mobilen Prozesse zur Verpackung können sowohl das Management von freien Handling Units (HU) als auch von Handling Units im Kontext einer konkreten Auslieferung oder eines Transports umfassen. In der mobilen Software können in SAP angelegte Packvorschläge und komplette Packvorschriften übernommen werden. Ergänzend lassen sich auch Fotos von HU zu Dokumentationszwecken erstellen und an einem definierten Ablageort speichern.

 

Praxisbeispiel: Unten sehen Sie verschiedene Spielarten von Verpackungsprozessen - von der freien Erstellung einer Handling Unit mit oder ohne Packvorschrift bis zum SAP-geführten automatischen Packvorgang.

 

 

Mobile Versandkontrolle

 

Die Prozesse zur Verladung beinhalten die Kontrolle zum Warenausgang auf einem MDE-Gerät. Je nach SAP-Customizing kann der Lagermitarbeiter über eine konkrete Auslieferungsnummer, ein Versandelement bzw. eine Materialposition, Handling Units oder eine Transportnummer mobile Versandkontrollen durchführen.

 

Vorausgesetzt, der Versandprozess sieht eine Kontrolle vor, darf die Verladung erst nach Bestätigung am MDE erfolgen. Die entsprechende Buchung des Verlade- bzw. Transportstatus wird direkt am Verladeort in SAP durchgeführt. Interessant dabei: Die Statusänderungen in SAP kann die mobile Software im Hintergrund übernehmen - auf Grundlage definierter Algorithmen. Der Lagermitarbeiter kann sich währenddessen auf seine physische Tätigkeit und die Kontroll-Scans konzentrieren.

 

Bei der Umsetzung von Warenausgangskontrollen kann auch auf individuelle Gegebenheiten eingegangen werden, z. B. Cross-Scans von HU-Label und LKW-Rampen-Label, um die Verladung einer Palette in den korrekten LKW zu gewährleisten.

 

10. Abseits von SAP: Add-ons für MDE-Prozesse

 

Bislang war in diesem Beitrag im Wesentlichen von Scanner-Lösungen im Rahmen der SAP-Standardprozesse die Rede. Selbstverständlich lassen sich auch Z-Transaktionen mobil ansteuern und auch Drittsysteme wie Lagerlifte oder Waagen können mit der richtigen mobilen Software vom Handheld aus bedient werden.

 

MDE-Einbindung des Lagerlifts

 

Mobile Anbindung des Lagerlifts optimiert Abarbeitung von TA-Positionen

Individuelle Prozessausprägungen erforderlich manchmal auch individuelle MDE-Lösungen, die im SAP-Standard nicht vorgesehen sind. Stellen wir uns vor, dass die Einlagerung von Kleinteilen in einem Lagerlift erfolgen soll. Klassischerweise würde der Lagermitarbeiter den Lift manuell bedienen und eine gewisse Zeit warten, bis das gewählte Lagerfach verfügbar ist.


Um diese Wartezeit zu überbrücken, ist es denkbar, den Lagerlift über die mobile Software anzusteuern. Transportaufträge (TA) mit Von- und Nach-Lagerplatz in einem Lagerlift werden dann etwa über die Server-Komponente der mobilen Software verarbeitet und so optimiert, dass die Abarbeitung von TA-Positionen, also die Entnahme oder die Einlagerung von Waren, ohne bzw. mit reduzierten Wartezeiten erfolgt.

 

Lagerleitstand ergänzt MDE-Lösungen

 

In Logistikszenarien mit einem erhöhten Koordinations- und Monitoringbedarf kann ein Lagerleitstand die mobile Datenerfassung ergänzen. Klassisches Beispiel ist der Einsatz eines Leitstandes in der Kommissionierung. Über eine solche, meist Browser-basierte Desktop-Anwendung, ggf. ergänzt durch eine grafische Plantafel, können Disponenten die Kommissionierung für Versand oder Produktion planen, die Auslastung der Lagermitarbeiter steuern, Prioritäten setzen und systematisch auf Eskalationen reagieren.

 

Mit Lagerleitsand Logistik koordinieren und Eskalationen moderieren

 

Beispiel Lagerleitstandoberfläche

 

Die Auslastungsplanung und -steuerung führen die berechtigten Nutzer beispielsweise per Drag and Drop durch: Dabei können Transportaufträge aus dem SAP-System verwendet oder Aufträge manuell im Leitstand erzeugt werden. Die Empfänger der Transportaufträge erhalten diese in ihren Arbeitsvorrat und haben die Möglichkeit der Annahme und Ausführung sowie der Zurückrückweisung. Bei Erreichen von definierten Grenzwerten gibt es Warnhinweise und Eskalationroutinen.

 

Mobile Datenerfassung im Außenlager

 

Scannen im Außenlager ist eine Herausforderung. WLAN ist häufig nur lückenhaft oder gar nicht vorhanden, Paletten-Etiketten sind zu klein zum Scannen. Kommt noch Sonnenlicht ins Spiel ist der Frust schnell komplett: Der Laser-Zielpunkt des MDE-Geräts ist schlecht bis gar nicht zu erkennen, und Spiegelungen auf dem MDE-Bildschirm erschweren das Arbeiten. Doch es gibt Lösungen, um auch im Außenbereich eines Lagers effiziente Scan-Prozesse umzusetzen. Folgende Aspekte spielen für den Erfolg eines MDE-Projekts im Außenlager eine wesentliche Rolle.


  • WLAN oder Mobilfunk
  • QR-Codes in Mindestgröße
  • Handhelds mit Long-Range-Scanner einsetzen
  • Barcode-Erfassung optimieren
  • Außenlichttaugliche Software

 

11. Mobile Endgeräte für jeden Zweck: Handhelds, Tablets, Stapler-Terminals

 

Zur mobilen Datenerfassung gehören nicht nur SAP als führendes System für alle relevanten Prozesse und die mobile Software als Werkzeug zur SAP-Fernsteuerung. Genauso wichtig ist die Auswahl passender Hardware für den jeweiligen Einsatzzweck und ggf. eine Lösung für die einheitliche Verwaltung der Mobilgeräte.

Varianten der Software Distribution für MDE-Geräte
Varianten der Software Distribution

 

Mobilgeräte finden und auswählen

 

Die Vielfalt an robusten Endgeräten zur mobilen Datenerfassung im industriellen Umfeld hat in jüngster Zeit enorm zugenommen. In der Lagerlogistik oder der Produktion zählen neben Stapler-Terminals gerade Handhelds mit integriertem Scanner zu den am häufigsten eingesetzten Gerätetypen. Daneben kommen in weniger rauen Umfeldern teilweise auch robuste Smartphones zum Einsatz. Hier lohnt sich der Blick auf die mobilen Prozesse und die Arbeitsumgebung der Mitarbeiter, um die passenden Geräte für das eigene Unternehmen zu identifizieren. Und auch Optionen für spätere Wartungs- und Reparaturbedarfe von Handhelds oder Stapler-Terminals im Blick zu behalten.

 

 
Entscheiden Sie sich mit unserem Hardware Finder für die passenden mobilen Geräte.

 

Mobile Device Management

 

Es empfiehlt sich, in einem mobilen Projekt auch die Verwaltung und Pflege bzw. Kontrolle der mobilen Geräte frühzeitig zu bedenken. Dafür bieten sich so genannte Mobile Device Management (MDM) oder Enterprise Mobility Management (EMM) Lösungen an. Ein wichtiger Baustein sind solche Software-Lösungen in jedem Fall in Projekten mit einer hohen Zahl an Mobilgeräten, in Projekten, in denen die Mobilgeräte außerhalb des Unternehmensgeländes bewegt werden oder auch bei globalen Roll-outs.

 

Zahlreiche Anbieter sind am Markt verfügbar, zu den namhaften internationalen Anbietern zählen Soti, Sophos, MobileIron oder VMware Workspace One; daneben kann man auch auf verschiedene Anbieter im DACH-Raum zurückgreifen, z. B. Pretioso, Apptec360 oder Gdata.

 

12. MDE-Lösungen planen und implementieren

 

Die MDE-Projektierung und -Implementierung ist ein Investitionsprojekt, das Unterstützung verschiedener Fachbereiche im Unternehmen erfordert. Maßgeblich sind die Verantwortlichen der anfordernden Fachabteilung, oft Logistik- oder Produktionsleitung, und die IT-Abteilung sowie Spezialisten wie die Leiter von Wareneingang und Versand oder der SAP-Anwendungsbetreuer. Darüber hinaus braucht es vielfach die Mitwirkung weiterer Kollegen aus Schnittstellenbereichen. So wird mitunter der Einkauf in ein Projekt einbezogen sein oder auch die Rechtsabteilung und der Datenschutzbeauftragte.


Für die Projektierung und Implementierung einer MDE-Lösung sind hier einige kurze Hinweise zusammengestellt:


Kaufmännische Ansätze: Am Markt finden Interessenten unterschiedliche Preismodelle. Zum einen gibt es das klassische Modell, das den Lizenzkauf für Software und Nutzer und die Umsetzung eines Einführungsprojektes umfasst. Außerdem findet man auch die Bepreisung je mobilem Prozess sowie nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle (Abo-Prinzip) mit geringer Anfangsinvestition.

 

Welche Gründe für eine solche Abo-Variante sprechen können, zeigt dieses innovative Anlagenbau-Unternehmen der weltweit operierenden Arvos-Gruppe

 

Nutzungsumfang: Bei der internen Vorbereitung eines MDE-Projekts sollte genauer bestimmt werden, in welchem Umfang die künftige mobile Lösung genutzt wird. Dafür ist eine Auflistung der Standorte und jeweiligen Nutzerzahlen sinnvoll. Ebenso sollte geklärt werden, ob es werkspezifische Anforderungen gibt und ob die Software Benutzer-Rechte beachten soll.

 

Hardware: Prüfen Sie, ob es in Ihrem Logistikumfeld besondere Anforderungen gibt, die zu berücksichtigen wären. Zum Beispiel: Long-Range-Scannen (Hochregallager, Außenlager), Bereiche ohne WLAN-Abdeckung (Außenlager) oder Vorgaben für EX-Schutz-Geräte bzw. Desinfektionsmittelbeständigkeit.

 

Technische Voraussetzungen: Im Vorfeld der eigentlichen Implementierung sollten folgende technischen Bedingungen überprüft und gegebenenfalls geschaffen werden:


  • Zugang zum SAP-Testsystem
  • VPN-Zugriff
  • Developer-Key für Unterstützung bei Webservice-Erstellung
  • Bereitstellung eines Servers
  • Beschaffung und Einrichtung eines Mobile Device Management Systems
  • Involvierung eines IT-Dienstleisters

 

Projektplanung: Für die eigentliche Realisierung bzw. das Customizing einer Scanner-App können je nach Anzahl der mobilen Prozesse zwischen 2 und 6 Monaten eingeplant werden. Darüber hinaus ist für die Zeitplanung zu bedenken, dass vorgelagert auch noch folgende Projektschritte nötig sind: Interne Vorbereitung (Lastenheft, Budgetplanung, Abstimmungen Abteilungen etc.), Anbieterauswahl (Recherche, Angebote, Verhandlungen etc.) und Projektvorbereitungen (Infrastruktur, Zugänge etc.).

 

Implementierung: Ein beispielhafter Ablauf für eine Implementierung kann folgende Schritte umfassen:


  • Workshop, Detailkonzeption und Freigabe.
  • Umsetzung und Testphase inklusive Vorbereitung von Testdaten für Standard- und Edge-Cases.
  • Datum des Go-live am Pilotstandort und Hypercare-Phase.
  • Gegebenenfalls Zeitpunkte des Roll-outs an weiteren Standorten.

 

 
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Impressum

Die Websites www.commsult.de, www.commsult-schweiz.ch, www.ontego.de und www.ontego.ch werden betrieben durch:


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Datenschutz

Hinweis zum Geltungsbereich


Diese Datenschutzerklärung bezieht sich auf die von der commsult AG betriebenen Websites unter www.commsult.de und www.ontego.de. Letztere ist eine Produkt-Informationsseite, die durch den verantwortlichen Hersteller commsult AG gepflegt wird. Die Gesamtheit dieser Websites werden im Folgenden als "Internetseite" oder "Internetseiten" bezeichnet. Diese Datenschutzerklärung können Sie auch als PDF unter https://www.commsult.de/assets/pdf/datenschutz_commsult-ontego_web.pdf aufrufen und herunterladen.

Letzte Aktualisierung: April 2018


Vorwort zur Datenschutzerklärung


Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für die Geschäftsleitung der commsult AG. Eine Nutzung der Internetseiten der commsult AG ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services unseres Unternehmens über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen erson, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für die commsult AG geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.

Die commsult AG hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.



1. Begriffsbestimmungen


Die Datenschutzerklärung der commsult AG beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.


Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:


a) personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.


b) betroffene Person
Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.


c) Verarbeitung
Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.


d) Einschränkung der Verarbeitung
Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.


e) Profiling
Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.


f) Pseudonymisierung
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.


g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.


h) Auftragsverarbeiter
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.


i) Empfänger
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.


j) Dritter
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.


k) Einwilligung
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.



2. Verantwortlichkeit


a) Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

commsult AG
vertreten durch den Vorstand: Michael Buschner (Vors.), Stefan Richter, Paul Friedrich Schmidt
Lindenstraße 6
14467 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49 (0)331 730 730
E-Mail: office@commsult.de
Website: https://www.commsult.de


b) Datenschutzbeauftragter
Der Datenschutzbeauftragte des für die Verarbeitung Verantwortlichen ist:

Christoph-Tobias Schenke
commsult AG
Lindenstraße 6
14467 Potsdam
Deutschland
E-Mail: tobias.schenke@commsult.de



3. Cookies


Die Internetseiten der commsult AG verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden.

Zahlreiche Internetseiten und Server verwenden Cookies. Viele Cookies enthalten eine sogenannte Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine eindeutige Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch welche Internetseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dies ermöglicht es den besuchten Internetseiten und Servern, den individuellen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern, die andere Cookies enthalten, zu unterscheiden. Ein bestimmter Internetbrowser kann über die eindeutige Cookie-ID wiedererkannt und identifiziert werden.

Durch den Einsatz von Cookies kann die commsult AG den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.

Mittels eines Cookies können die Informationen und Angebote auf unserer Internetseite im Sinne des Benutzers optimiert werden. Cookies ermöglichen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unserer Internetseite wiederzuerkennen. Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unserer Internetseite zu erleichtern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies verwendet, muss beispielsweise nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut seine Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abgelegten Cookie übernommen wird. Ein weiteres Beispiel ist das Cookie eines Warenkorbes im Online-Shop. Der Online-Shop merkt sich die Artikel, die ein Kunde in den virtuellen Warenkorb gelegt hat, über ein Cookie.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Ferner können bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Deaktiviert die betroffene Person die Setzung von Cookies in dem genutzten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unserer Internetseite vollumfänglich nutzbar.



4. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen


Die Internetseite der commsult AG erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die commsult AG keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die commsult AG daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.



5. Registrierung auf unserer Internetseite


Die betroffene Person hat die Möglichkeit, sich auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen unter Angabe von personenbezogenen Daten zu registrieren. Welche personenbezogenen Daten dabei an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt werden, ergibt sich aus der jeweiligen Eingabemaske, die für die Registrierung verwendet wird. Die von der betroffenen Person eingegebenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich für die interne Verwendung bei dem für die Verarbeitung Verantwortlichen und für eigene Zwecke erhoben und gespeichert. Der für die Verarbeitung Verantwortliche kann die Weitergabe an einen oder mehrere Auftragsverarbeiter, beispielsweise einen Paketdienstleister, veranlassen, der die personenbezogenen Daten ebenfalls ausschließlich für eine interne Verwendung, die dem für die Verarbeitung Verantwortlichen zuzurechnen ist, nutzt.

Durch eine Registrierung auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen wird ferner die vom Internet-Service-Provider (ISP) der betroffenen Person vergebene IP-Adresse, das Datum sowie die Uhrzeit der Registrierung gespeichert. Die Speicherung dieser Daten erfolgt vor dem Hintergrund, dass nur so der Missbrauch unserer Dienste verhindert werden kann, und diese Daten im Bedarfsfall ermöglichen, begangene Straftaten aufzuklären. Insofern ist die Speicherung dieser Daten zur Absicherung des für die Verarbeitung Verantwortlichen erforderlich. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, sofern keine gesetzliche Pflicht zur Weitergabe besteht oder die Weitergabe der Strafverfolgung dient.

Die Registrierung der betroffenen Person unter freiwilliger Angabe personenbezogener Daten dient dem für die Verarbeitung Verantwortlichen dazu, der betroffenen Person Inhalte oder Leistungen anzubieten, die aufgrund der Natur der Sache nur registrierten Benutzern angeboten werden können. Registrierten Personen steht die Möglichkeit frei, die bei der Registrierung angegebenen personenbezogenen Daten jederzeit abzuändern oder vollständig aus dem Datenbestand des für die Verarbeitung Verantwortlichen löschen zu lassen.

Der für die Verarbeitung Verantwortliche erteilt jeder betroffenen Person jederzeit auf Anfrage Auskunft darüber, welche personenbezogenen Daten über die betroffene Person gespeichert sind. Ferner berichtigt oder löscht der für die Verarbeitung Verantwortliche personenbezogene Daten auf Wunsch oder Hinweis der betroffenen Person, soweit dem keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Die Gesamtheit der Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen stehen der betroffenen Person in diesem Zusammenhang als Ansprechpartner zur Verfügung.



6. Abonnement unseres Newsletters


Auf der Internetseite der commsult AG wird den Benutzern die Möglichkeit eingeräumt, den Newsletter unseres Unternehmens zu abonnieren. Welche personenbezogenen Daten bei der Bestellung des Newsletters an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt werden, ergibt sich aus der hierzu verwendeten Eingabemaske.

Die commsult AG informiert ihre Kunden und Geschäftspartner in regelmäßigen Abständen im Wege eines Newsletters über Angebote des Unternehmens. Der Newsletter unseres Unternehmens kann von der betroffenen Person grundsätzlich nur dann empfangen werden, wenn (1) die betroffene Person über eine gültige E-Mail-Adresse verfügt und (2) die betroffene Person sich für den Newsletterversand registriert. An die von einer betroffenen Person erstmalig für den Newsletterversand eingetragene E-Mail-Adresse wird aus rechtlichen Gründen eine Bestätigungsmail im Double-Opt-In-Verfahren versendet. Diese Bestätigungsmail dient der Überprüfung, ob der Inhaber der E-Mail-Adresse als betroffene Person den Empfang des Newsletters autorisiert hat.

Bei der Anmeldung zum Newsletter speichern wir ferner die vom Internet-Service-Provider (ISP) vergebene IP-Adresse des von der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Anmeldung verwendeten Computersystems sowie das Datum und die Uhrzeit der Anmeldung. Die Erhebung dieser Daten ist erforderlich, um den (möglichen) Missbrauch der E-Mail-Adresse einer betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen zu können und dient deshalb der rechtlichen Absicherung des für die Verarbeitung Verantwortlichen.

Die im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Versand unseres Newsletters verwendet. Ferner könnten Abonnenten des Newsletters per E-Mail informiert werden, sofern dies für den Betrieb des Newsletter-Dienstes oder eine diesbezügliche Registrierung erforderlich ist, wie dies im Falle von Änderungen am Newsletterangebot oder bei der Veränderung der technischen Gegebenheiten der Fall sein könnte. Es erfolgt keine Weitergabe der im Rahmen des Newsletter-Dienstes erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte. Das Abonnement unseres Newsletters kann durch die betroffene Person jederzeit gekündigt werden. Die Einwilligung in die Speicherung personenbezogener Daten, die die betroffene Person uns für den Newsletterversand erteilt hat, kann jederzeit widerrufen werden. Zum Zwecke des Widerrufs der Einwilligung findet sich in jedem Newsletter ein entsprechender Link. Ferner besteht die Möglichkeit, sich jederzeit auch direkt auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen vom Newsletterversand abzumelden oder dies dem für die Verarbeitung Verantwortlichen auf andere Weise mitzuteilen.



7. Newsletter-Tracking


Die Newsletter der commsult AG enthalten sogenannte Zählpixel. Ein Zählpixel ist eine Miniaturgrafik, die in solche E-Mails eingebettet wird, welche im HTML-Format versendet werden, um eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse zu ermöglichen. Dadurch kann eine statistische Auswertung des Erfolges oder Misserfolges von Online-Marketing-Kampagnen durchgeführt werden. Anhand des eingebetteten Zählpixels kann die commsult AG erkennen, ob und wann eine E-Mail von einer betroffenen Person geöffnet wurde und welche in der E-Mail befindlichen Links von der betroffenen Person aufgerufen wurden.

Solche über die in den Newslettern enthaltenen Zählpixel erhobenen personenbezogenen Daten, werden von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gespeichert und ausgewertet, um den Newsletterversand zu optimieren und den Inhalt zukünftiger Newsletter noch besser den Interessen der betroffenen Person anzupassen. Diese personenbezogenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Betroffene Personen sind jederzeit berechtigt, die diesbezügliche gesonderte, über das Double-Opt-In-Verfahren abgegebene Einwilligungserklärung zu widerrufen. Nach einem Widerruf werden diese personenbezogenen Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gelöscht. Eine Abmeldung vom Erhalt des Newsletters deutet die commsult AG automatisch als Widerruf.



8. Kontaktmöglichkeit über die Internetseite


Die Internetseite der commsult AG enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Unternehmen sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.



9. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten


Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

Bei der Anmeldung zum Newsletter speichern wir ferner die vom Internet-Service-Provider (ISP) vergebene IP-Adresse des von der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Anmeldung verwendeten Computersystems sowie das Datum und die Uhrzeit der Anmeldung. Die Erhebung dieser Daten ist erforderlich, um den(möglichen) Missbrauch der E-Mail-Adresse einer betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen zu können und dient deshalb der rechtlichen Absicherung des für die Verarbeitung Verantwortlichen.

Die im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Versand unseres Newsletters verwendet. Ferner könnten Abonnenten des Newsletters per E-Mail informiert werden, sofern dies für den Betrieb des Newsletter-Dienstes oder eine diesbezügliche Registrierung erforderlich ist, wie dies im Falle von Änderungen am Newsletterangebot oder bei der Veränderung der technischen Gegebenheiten der Fall sein könnte. Es erfolgt keine Weitergabe der im Rahmen des Newsletter-Dienstes erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte. Das Abonnement unseres Newsletters kann durch die betroffene Person jederzeit gekündigt werden. Die Einwilligung in die Speicherung personenbezogener Daten, die die betroffene Person uns für den Newsletterversand erteilt hat, kann jederzeit widerrufen werden. Zum Zwecke des Widerrufs der Einwilligung findet sich in jedem Newsletter ein entsprechender Link. Ferner besteht die Möglichkeit, sich jederzeit auch direkt auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen vom Newsletterversand abzumelden oder dies dem für die Verarbeitung Verantwortlichen auf andere Weise mitzuteilen.



10. Rechte der betroffenen Person


a) Recht auf Bestätigung
Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.


b) Recht auf Auskunft
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

  • die Verarbeitungszwecke
  • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
  • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
  • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
  • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
  • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
  • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
  • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.
Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.


c) Recht auf Berichtigung
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen. Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.


d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

  • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
  • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
  • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
  • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
  • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
  • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der commsult AG gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der commsult AG wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird. Wurden die personenbezogenen Daten von der commsult AG öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die commsult AG unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der commsult AG wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.


e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

  • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
  • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
  • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der commsult AG gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der commsult AG wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.


f) Recht auf Datenübertragbarkeit
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde. Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden. Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der commsult AG wenden.


g) Recht auf Widerspruch
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die commsult AG verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Verarbeitet die commsult AG personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der commsult AG der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die commsult AG die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten. Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der commsult AG zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich. Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der commsult AG oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.


h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt. Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die commsult AG angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört. Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.


i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen. Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.



11. Datenschutz bei Bewerbungen und im Bewerbungsverfahren


Der für die Verarbeitung Verantwortliche erhebt und verarbeitet die personenbezogenen Daten von Bewerbern zum Zwecke der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens. Die Verarbeitung kann auch auf elektronischem Wege erfolgen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Bewerber entsprechende Bewerbungsunterlagen auf dem elektronischen Wege, beispielsweise per E-Mail oder über ein auf der Internetseite befindliches Webformular, an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt. Schließt der für die Verarbeitung Verantwortliche einen Anstellungsvertrag mit einem Bewerber, werden die übermittelten Daten zum Zwecke der Abwicklung des Beschäftigungsverhältnisses unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gespeichert. Wird von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen kein Anstellungsvertrag mit dem Bewerber geschlossen, so werden die Bewerbungsunterlagen zwei Monate nach Bekanntgabe der Absageentscheidung automatisch gelöscht, sofern einer Löschung keine sonstigen berechtigten Interessen des für die Verarbeitung Verantwortlichen entgegenstehen. Sonstiges berechtigtes Interesse in diesem Sinne ist beispielsweise eine Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).



12. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Getty Images Bildern


Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten des Unternehmens Getty Images integriert. Getty Images ist eine amerikanische Bildagentur. Eine Bildagentur ist ein Unternehmen, welches auf dem Markt Bilder und anderes Bildmaterial anbietet. Bildagenturen vermarkten in der Regel Fotografien, Illustrationen und Filmmaterial. Über eine Bildagentur lizensieren unterschiedliche Kunden, insbesondere Internetseitenbetreiber, Redaktionen von Print- und TV-Medien und Werbeagenturen, die von ihnen eingesetzten Bilder.

Betreibergesellschaft der Getty-Images-Komponenten ist die Getty Images International, 1st Floor, The Herbert Building, The Park, Carrickmines, Dublin 18, Irland.

Getty Images gestattet das (ggf. kostenlose) Einbetten von Stockbildern. Einbetten ist die Einbindung oder Integration eines bestimmten fremden Inhalts, beispielsweise von Text-, Video- oder Bild-Daten, die von einer fremden Internetseite bereitgestellt werden und dann auf der eigenen Internetseite erscheinen. Zur Einbettung wird ein sogenannter Einbettungscode verwendet. Ein Einbettungscode ist ein HTML-Code, der von einem Internetseitenbetreiber in eine Internetseite integriert wird. Wurde von einem Internetseitenbetreiber ein Einbettungscode integriert, werden die externen Inhalte der anderen Internetseite standardmäßig unmittelbar angezeigt, sobald eine Internetseite besucht wird. Zur Anzeige der fremden Inhalte werden die externen Inhalte unmittelbar von der anderen Internetseite geladen. Getty Images stellt unter dem Link http://www.gettyimages.de/resources/embed weitere Informationen über das Einbetten von Inhalten zur Verfügung.

Über die technische Implementierung des Einbettungscodes, der die Bildanzeige der Bilder von Getty Images ermöglicht, wird die IP-Adresse des Internetanschlusses, über welchen die betroffene Person auf unsere Internetseite zugreift, an Getty Images übertragen. Ferner erfasst Getty Images unsere Internetseite, den genutzten Browsertyp, die Browsersprache, den Zeitpunkt und die Länge des Zugriffs. Darüber hinaus kann Getty Images Navigationsinformationen, das sind Informationen darüber, welche unserer Unterseiten von der betroffenen Person besucht und welche Links angeklickt wurden, sowie andere Interaktionen, die die betroffene Person beim Besuch unserer Internetseite ausgeführt hat, erfassen. Diese Daten können von Getty Images gespeichert und ausgewertet werden.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Getty Images können unter https://www.gettyimages.de/company/privacy-policy abgerufen werden.



13. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion)


Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite die Komponente Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) integriert. Google Analytics ist ein Web-Analyse-Dienst. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein Web-Analyse-Dienst erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite eine betroffene Person auf eine Internetseite gekommen ist (sogenannte Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt.

Betreibergesellschaft der Google-Analytics-Komponente ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verwendet für die Web-Analyse über Google Analytics den Zusatz "_gat._anonymizeIp". Mittels dieses Zusatzes wird die IP-Adresse des Internetanschlusses der betroffenen Person von Google gekürzt und anonymisiert, wenn der Zugriff auf unsere Internetseiten aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt.

Der Zweck der Google-Analytics-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Google nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung unserer Internetseite auszuwerten, um für uns Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen, und um weitere mit der Nutzung unserer Internetseite in Verbindung stehende Dienstleistungen zu erbringen.

Google Analytics setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit Setzung des Cookies wird Google eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-Analytics-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-Analytics-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.

Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche unserer Internetseite durch die betroffene Person, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google Analytics bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, einer Erfassung der durch Google Analytics erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Google zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person ein Browser-Add-On unter dem Link https://tools.google.com/dlpage/gaoptout herunterladen und installieren. Dieses Browser-Add-On teilt Google Analytics über JavaScript mit, dass keine Daten und Informationen zu den Besuchen von Internetseiten an Google Analytics übermittelt werden dürfen. Die Installation des Browser-Add-Ons wird von Google als Widerspruch gewertet. Wird das informationstechnologische System der betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht, formatiert oder neu installiert, muss durch die betroffene Person eine erneute Installation des Browser-Add-Ons erfolgen, um Google Analytics zu deaktivieren. Sofern das Browser-Add-On durch die betroffene Person oder einer anderen Person, die ihrem Machtbereich zuzurechnen ist, deinstalliert oder deaktiviert wird, besteht die Möglichkeit der Neuinstallation oder der erneuten Aktivierung des Browser-Add-Ons.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link https://www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert.



14. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google-AdWords


Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Google AdWords integriert. Google AdWords ist ein Dienst zur Internetwerbung, der es Werbetreibenden gestattet, sowohl Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen von Google als auch im Google-Werbenetzwerk zu schalten. Google AdWords ermöglicht es einem Werbetreibenden, vorab bestimmte Schlüsselwörter festzulegen, mittels derer eine Anzeige in den Suchmaschinenergebnissen von Google ausschließlich dann angezeigt wird, wenn der Nutzer mit der Suchmaschine ein schlüsselwortrelevantes Suchergebnis abruft. Im Google-Werbenetzwerk werden die Anzeigen mittels eines automatischen Algorithmus und unter Beachtung der zuvor festgelegten Schlüsselwörter auf themenrelevanten Internetseiten verteilt.

Betreibergesellschaft der Dienste von Google AdWords ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

Der Zweck von Google AdWords ist die Bewerbung unserer Internetseite durch die Einblendung von interessenrelevanter Werbung auf den Internetseiten von Drittunternehmen und in den Suchmaschinenergebnissen der Suchmaschine Google und eine Einblendung von Fremdwerbung auf unserer Internetseite.

Gelangt eine betroffene Person über eine Google-Anzeige auf unsere Internetseite, wird auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person durch Google ein sogenannter Conversion-Cookie abgelegt. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Ein Conversion-Cookie verliert nach dreißig Tagen seine Gültigkeit und dient nicht zur Identifikation der betroffenen Person. Über den Conversion-Cookie wird, sofern das Cookie noch nicht abgelaufen ist, nachvollzogen, ob bestimmte Unterseiten, beispielsweise der Warenkorb von einem Online-Shop-System, auf unserer Internetseite aufgerufen wurden. Durch den Conversion-Cookie können sowohl wir als auch Google nachvollziehen, ob eine betroffene Person, die über eine AdWords-Anzeige auf unsere Internetseite gelangt ist, einen Umsatz generierte, also einen Warenkauf vollzogen oder abgebrochen hat.

Die durch die Nutzung des Conversion-Cookies erhobenen Daten und Informationen werden von Google verwendet, um Besuchsstatistiken für unsere Internetseite zu erstellen. Diese Besuchsstatistiken werden durch uns wiederum genutzt, um die Gesamtanzahl der Nutzer zu ermitteln, welche über AdWords-Anzeigen an uns vermittelt wurden, also um den Erfolg oder Misserfolg der jeweiligen AdWords-Anzeige zu ermitteln und um unsere AdWords-Anzeigen für die Zukunft zu optimieren. Weder unser Unternehmen noch andere Werbekunden von Google-AdWords erhalten Informationen von Google, mittels derer die betroffene Person identifiziert werden könnte.

Mittels des Conversion-Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die durch die betroffene Person besuchten Internetseiten, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden demnach personenbezogene Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google einen Conversion-Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google AdWords bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, der interessenbezogenen Werbung durch Google zu widersprechen. Hierzu muss die betroffene Person von jedem der von ihr genutzten Internetbrowser aus den Link http://www.google.de/settings/ads aufrufen und dort die gewünschten Einstellungen vornehmen.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abgerufen werden.



15. Verwendung von Webfonts


Auf diesen Internetseiten werden externe Schriften, Google Fonts verwendet. Google Fonts ist ein Dienst der Google Inc. ("Google"). Die Einbindung dieser Web Fonts erfolgt durch einen Serveraufruf, in der Regel ein Server von Google in den USA. Hierdurch wird an den Server übermittelt, welche unserer Internetseiten Sie besucht haben. Auch wird die IP-Adresse des Browsers des Endgerätes des Besuchers dieser Internetseiten von Google gespeichert. Nähere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen von Google, die Sie hier abrufen können: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/



16. Rechtsgrundlage der Verarbeitung


Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).



17. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden


Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.



18. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden


Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.



19. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung


Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.



20. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung


Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling. Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Hamburg tätig ist, in Kooperation mit dem Datenschutz Anwalt Christian Solmecke erstellt.


f) Recht auf Datenübertragbarkeit
commsult hat im Zeitraum vom Mai 2017 bis März 2018 einer Mitarbeiterin die Weiterbildung zur Feel Good Managerin ermöglicht. Diese Maßnahme wurde gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.